MIT NRW Landesarbeitsgruppe "Innovationstransfer" besucht Fraunhofer-Institut FHR Tira bei Bonn

Datum des Artikels 15.07.2026
Basis aktuell

Spannende und innovative Besichtigung des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik

Innovationstransfer lebt vom direkten Austausch


Die Landesarbeitsgruppe „Innovationstransfer“ der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Nordrhein-Westfalen (MIT NRW) besuchte am 15.07.26 das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) in Wachtberg. Im Fokus standen aktuelle Entwicklungen in der Radartechnologie, industrielle Hochfrequenzanwendungen sowie die Weltraumlageerfassung. Die Teilnehmer erhielten einen einzigartigen Einblick in eines der weltweit führenden Forschungsinstitute auf diesem Gebiet.
„Unser Ziel als Arbeitsgemeinschaft ist es, Brücken zwischen Wissenschaft und mittelständischer Wirtschaft zu bauen. Gerade Einrichtungen wie das Fraunhofer FHR zeigen eindrucksvoll, welches Innovationspotenzial in Deutschland vorhanden ist und welche Chancen sich daraus für Unternehmen ergeben“, erklärt der Sprecher der Landesarbeitsgruppe „Innovationstransfer“, Prof. Dr. Klemens Störtkuhl.
Besonders beeindruckte die große Bandbreite der Anwendungen. Die vorgestellten Technologien reichen von hochpräzisen Radarsystemen für die Weltraumüberwachung über innovative Lösungen für die industrielle Qualitätskontrolle bis hin zu Verfahren der zerstörungsfreien Materialprüfung. Gleichzeitig wurde deutlich, dass das Fraunhofer FHR Unternehmen aller Größenordnungen als kompetenter Forschungspartner zur Seite steht und sie von der ersten Idee über Machbarkeitsstudien bis hin zur Entwicklung marktfähiger Lösungen begleitet. Anfragen an das Fraunhofer Institut aus dem Mittelstand als dem Rückgrat der deutschen Wirtschaft seien unproblematisch und höchst willkommen.
Ein besonderes Highlight war die Besichtigung der weltweit einzigartigen Großradaranlage des Instituts. Sie verdeutlichte eindrucksvoll, welche technologische Spitzenleistung in Deutschland entwickelt wird und welchen wichtigen Beitrag das Fraunhofer FHR für die Sicherheit im Weltraum sowie für zahlreiche industrielle Zukunftstechnologien leistet.
„Für den Mittelstand sind Innovationen der entscheidende Schlüssel, um auch künftig international wettbewerbsfähig zu bleiben. Deshalb ist der direkte Austausch zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen von unschätzbarem Wert. Wir möchten mit unserer Arbeit dazu beitragen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse noch schneller ihren Weg in die betriebliche Praxis finden“, so ein Mitglied der Arbeitsgruppe Frank Kramer.
Der Besuch machte deutlich, dass Innovation nicht allein im Labor entsteht. Erst durch den engen Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik können neue Technologien erfolgreich in marktfähige Produkte und Anwendungen überführt werden. Genau diesen Wissenstransfer möchte die Landesarbeitsgruppe Innovationstransfer der MIT Nordrhein-Westfalen weiter fördern und politisch aktiv begleiten.